moon phases

Laufe nicht der Vergangenheit nach. Verliere dich nicht in der Zunkunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr, die Zukunft ist noch nicht gekommen. Lebe dein Leben im Hier und Jetzt!


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Du kannst nicht wählen wie du stirbst oder wann. Aber du kannst bestimmen wie du lebst!



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~Zwischendurch~

Vor langer, langer Zeit existierte eine Insel, auf der alle Gefühle der Menschen lebten:

die gute Laune, die Traurigkeit, das Wissen und so wie alle anderen Gefühle, auch die Liebe.
Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also bereiteten alle ihre Schiffe vor und verließen die Insel. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten.

Bevor die Insel sank, bat die Liebe um Hilfe.
Der Reichtum fuhr auf einem luxuriösen Schiff an der Liebe vorbei. Sie fragte:
"Reichtum, kannst du mich mitnehmen?"
"Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich viel Gold und Silber. Da ist kein Platz für dich."

Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam:
" Stolz, ich bitte dich, kannst du mich mitnehmen?",
"Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen..." antwortete der Stolz, "hier ist alles perfekt. Du könntest mein Schiff beschädigen".

Also fragte die Liebe die Traurigkeit, die an ihr vorbeiging:
"Traurigkeit, bitte, nimm mich mit",
"Oh Liebe" sagte die Traurigkeit, "ich bin so traurig, dass ich alleine bleiben muss."

Auch die Gute Laune ging an der Liebe vorbei, aber sie war so zufrieden, dass sie nicht hörte,
dass die Liebe sie rief.

Plötzlich sagte eine Stimme:
"Komm Liebe, ich nehme dich mit"

Es war ein Alter, der sprach.
Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie vergaß den Alten nach seinem Namen zu fragen.
Als sie an Land kamen, ging der Alte fort.
Die Liebe bemerkte, dass sie ihm viel schuldete und fragte das Wissen:
"Wissen, kannst Du mir sagen, wer mir geholfen hat?"
"Es war die Zeit" antwortete das Wissen.
"Die Zeit?", fragte die Liebe, "Warum hat die Zeit mir geholfen?"
Und das Wissen antwortete:
"Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist."
8.7.08 23:00


~Manchmal...~

... ist irgendwie alles doof und ich hab das Gefühl, vom Regen in die Traufe gekommen zu sein.
Kann man das irgendwo wieder abstellen?

Aber warum einfach, wenn kompliziert viel spannender ist?
12.7.08 00:18


~Langsam reicht es~

Montag morgen die erste Schreckensnachricht, gestern morgen um 7 mein Onkel, vorhin mein Patient ... so langsam verpack ich's nicht mehr.
In der kurzen Zeit, das ist selbst für mich zu viel. Und da wundert sich noch einer, wieso man in dem Job irgendwann Depressionen bekommt?

Um kurz nach fünf klingelt mein Wecker, aber ich bin noch meilenweit vom Schlaf entfernt. Vielleicht schafft ein heisser Kakao Abhilfe, ich hoffe es.
Wie soll man da noch auf andere Gedanken kommen?

Ich schwanke zwischen Erleichterung, dass es besser ist und die Quälerei endlich ein Ende hat beim Einen .. und dem Schock, wie schnell es gehen kann beim Anderen.

Vorgestern habe ich noch mit meiner Tante telefoniert und ausgemacht, dass wir nächste Woche zu Besuch kommen.
Schon viel zu lange waren wir nicht mehr da. Und jetzt? Chance vorbei. Ja, wir fahren in der nächsten Woche hin. Aber anders, als es geplant war.

Ich hoffe, meine Tante hält durch und schafft es, sich gegen diese geldgierigen Aasgeier von Verwandschaft durchzusetzen. Zumindest hilft ein kleiner Teil von Wut, einen halbwegs klaren Kopf zu bewahren.

Nur wieso ist eigentlich nie eine Schulter zum anlehnen und ausheulen da, wenn man sie grad braucht?
Wieso fühlt man sich grad in den Momenten immer so allein gelassen?
Kann mich nicht grad irgendwer einfach in den Arm nehmen und mich festhalten, bis ich einschlaf?
19.7.08 03:05


~Zur Ablenkung~



Manch einer könnte sich das wirklich zu Herzen nehmen .. ;-)
24.7.08 23:36


~Umdekorationen~

Toll, jetzt hab ich also ein "maritimes" Wohnzimmer, inclusive Sand und Leuchttürmen auf'm Tisch und Fischernetzen als Gardinenersatz. Dafür wurd in dieser Woche NanuNana und IKEA geplündert. Wobei ich mit nicht ganz 30 € bei IKEA schon wirklich gut war, richtig gut sogar. Sowas schaff ich sonst nicht. Dafür hab ich jetzt Miniteppich Nummer acht und neun hier liegen. Aber was soll's?

Auf Brot und Wurst muss ich dafür allerdings den Rest des Monats verzichten. Aber was soll's, wollte eh noch'n Kilo abnehmen. Und einen letzten Fitzelrest hab ich ja noch im Kühlschrank.

Dafür tut mir das Wohnzimmer jetzt richtig gut, besser als es Wurst und Brot könnte. Also ein sinnvoller Tausch.

Und zur Not gibt's Mutti. Die hat heute Pflaumenkuchen gebacken.

Jetzt brauch ich nur noch was zum kuscheln und alles wird gut.
27.7.08 16:14


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